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Belastung und Erholung beim Training in Einklang bringen

Erholungsphasen sind wichtig

Eines der wichtigsten Prinzipien im Krafttraining ist das richtig dosierte Verhältnis von Belastung und Erholung. Nur durch die richtige Wahl von abwechselnder Belastung- und Erholungsphasen können optimale Fortschritte im Training gemacht werden.

Sehr oft steht die Erholung im starken Missverhältnis zur Belastung und dann bleiben die Trainingserfolge erst einmal aus. Gerade Trainingsanfänger ist oft nicht bewusst, dass erst in der Erholungsphase die Anpassungen an das Krafttraining erfolgen. Während der Reizsetzung, also während des Trainings belasten wir unseren Körper und im speziellen die trainierte Muskulatur, der Körper baut hier Energiereserven und auch eigene Proteinstrukturen ab. Somit bringen wir unseren Körper in eine katabole (abbauende) Phase. Diese Phase ist erst einmal gegensätzlich für einen weiteren Leistungsfortschritt.

Jedoch finden nach dieser Phase die speziellen Anpassungen des Körpers statt, das bedeutet wir müssen unserer Energiespeicher wieder auffüllen, um uns zu erholen und um neue Proteinstrukturen aufzubauen. Für die Auffüllung unserer Energiespeicher brauchen wir Zeit und die nötigen Nährstoffe. Diese nötigen Nährstoffe nehmen wir nur über unsere Ernährung auf, daher ist auch ein Prinzip im Krafttraining, die Einhaltung einer Krafttrainingsgerechten Ernährung.

Wie lange man die Erholungsphase zwischen zwei Belastungsphasen gestalten sollte, hängt generell vom Trainingszustand des Athleten ab. Aber auch ganz besonders von der gewählten Trainingsintensität, der Dauer der Trainings-Einheit und der Gestaltung des gesamten Trainingsplanes. Grob orientieren kann man sich hier an ein Zeitfenster von 72-96 Stunden, die zwischen zwei Trainingseinheiten liegen sollten, wenn die selbe Muskelgruppe trainiert wird.

Und wie viel Pause gönnst du dir?

 

 

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