Arginin: Mehr Pump – mehr Gesundheit – mehr Potenz!

Was ist Arginin?

L-Arginin

Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure. Säuglinge und Heranwachsende können diese Aminosäure nicht selber bilden. Der Erwachsene kann seinen Bedarf über die Nahrung oder durch die Synthese aus Glutamin decken.

Natürliches Vorkommen:

Es ist reichlich in Nüssen, Fleisch, Fisch und Getreide enthalten.

Menschen mit erhöhtem Bedarf:

Bodybuilder, die den Pump beim Training lieben.

Arginin im Fitnessstudio (früher):

Arginin wird schon seit langem im Fitnessstudio angeboten. Vor einigen Jahren wurde es damit beworben, dass es vor dem Schlafengehen eingenommen, zu einer verstärkten Bildung von Wachstumshormonen führt. Dieser Effekt konnte jedoch nie wirklich bestätigt werden. Arginin kann höchstens die eigene Wachstumshormonausschüttung hervorrufen und durch Krafttraining unterstützen. Daher macht es Sinn, es vor dem Training einzunehmen.

Arginin im Fitnessstudio (heute):

Heute finden Sie in gut ausgestatteten Fitnesstheken so genannte NO-Booster.

NO heißt in diesem Fall nicht "Nein", vielmehr "Nitrogenoxid". Nitrogen heißt auf Deutsch Stickstoff. Oxid kommt von Sauerstoff. NO ist also ein Gas aus Stickstoff und Sauerstoff. Der Hauptbestandteil dieser Produkte ist Arginin.

Dieses für den Körper harmlose Gas, welches der Körper selber bildet, sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße. Zwanzig Minuten vor dem Training zugeführt, sorgt es in der trainierten Muskulatur für einen Pumpeffekt. Auf jeden Fall finden die meisten Personen im Fitnessstudio dieses Gefühl gut, weil man beim Training den Muskel richtig spürt. So kann man z. B. kleine Muskeln wie die hintere Schultermuskulatur besser trainieren. Auch für Frauen, die Ihre „Problemzonen“ verringern wollen, macht es Sinn vor dem Training 3-5 g Arginin einzunehmen, um den Po beim Training besser zu durchbluten. Ein gut durchbluteter Muskel arbeit besser, wird besser gestrafft und verbrennt mehr Fett.

Häufig hört man, dass es für viele unangenehm ist, wenn sie die Muskeln beim Training spüren. Dieses leichte brennen und aufgepumpte Gefühl ist für viele einfach zu viel Trainingseffekt.

Diese Personen sollten kein Arginin nehmen und sich damit abfinden, dass das Training nicht so effektiv ist, dafür aber auch nicht anstrengend ist.

Mittlerweile gibt es viele Menschen, die vor dem Training Arginin, bzw. einen "NO-Booster" nehmen. Diese Menschen werden nie wieder ohne NO-Booster trainieren wollen, weil es ein klasse Gefühl gibt.

Es sorgt für eine Erweiterung der Muskelzelle. Dadurch entsteht der angenehme Pumpeffekt.

Arginin trägt über seine Beteiligung an der Proteinsynthese auch zur besseren Wundheilung bei Verletzungen und zur Kollagensynthese bei.

Arginin und sein Abbauprodukt Ornithin unterstützen die Leberfunktion insbesondere bei der Entgiftung von Metaboliten wie Ammoniak, die bei hoher körperlicher Belastung vermehrt anfallen. Es befreit auf diese Weise den Körper von überschüssigem Stickstoff, der danach mit dem Urin ausgeschieden wird.
Hierdurch wird die Regeneration nach intensivem Training beschleunigt.

Wann, wie viel?

Die Empfehlung lautet 3-10 g 20 Minuten vor dem Training zuführen.

Arginin für die Gesundheit:

6 g Arginin pro Tag bewirkte in klinischen Untersuchungen an Patienten mit Durchblutungsstörungen sowie koronarer Herzerkrankung eine gefäßerweiternde Wirkung.

Es ermöglicht eine bessere Blutzirkulation und damit eine verbesserte Pumpleistung des Herzens.

Das durch Arginin gebildete Nitrogenoxid, oder zu deutsch Stickstoffmonoxid ist ein wichtiger Botenstoff, da er auf Grund seiner besonderen chemischen Eigenschaften die Zellmembranen schnell durchdringen kann. Auf diese Weise können Mikroorganismen und Tumorzellen rasch unschädlich gemacht werden. Arginin ist daher in doppelter Hinsicht auch für das Immunsystem von Bedeutung. Zum einen kann es direkt die Thymusdrüse zur Bildung von Abwehrzellen anregen und zum anderen kann es durch Abspaltung von NO unerwünschte Mikroorganismen abtöten.

Weitere Effekte von Arginin:

• Die Freisetzung von NO aus Arginin führt physiologischerweise zu einer gefäßerweiterung und Hemmung der "Verklebung" der Gefäße mit Blutplättchen;
• Senkung des Blutdrucks;
• verbessertes Immunsystem;
• Bildung von körpereigenen Hormonen;
• Libido-Steigerung.

Das aus Arginin gebildete NO gilt als die wichtigste Schutzsubstanz für gesunde Gefäße. Eine Störung der NO-Bildung kann zu Gefäßschäden führen. In diesem Zusammenhang sind erhöhte Blutzuckerwerte und LDL-Cholesterinwerte möglich. Die Folgen sind bekannt: Übergewicht und Diabetes mellitus.

Arginin für die Potenz:

Wegen seiner gefäßerweiternden Wirkung kann Arginin Männern helfen die Erektionsfähigkeit zu verbessern. Hierzu muss Arginin regelmäßig und am besten auf nüchternen Magen 1 bis 2 Stunden vor dem Sex eingenommen werden. Dosierung 5 g. Diese Wirkung ist auch wissenschaftlich belegt. Nicht umsonst wird daher auch Arginin als natürliches Viagra bezeichnet.

Quelle: Therapeutic Stimulation of penile nitrogen oxide synthase (NOS) and related pathways. Nestor et. al.

Hier eine Übersicht der verschiedenen Weider Argininprodukte und Zufuhrempfehlungen:

Weider Muscle Freak 908 g (mit Krea-Genic®): Für Bodybuilder, die eine Low Carb Ernährung befolgen. 1 Portion vor dem Training.

NOS-X10 ® 908 g (ohne Krea-Genic®): Z.B. für Bodybuilder, die gerade eine Kreatinpause machen und z. B. einen Kraftausdauerplan befolgen. 1 Portion vor dem Training.

Amino Blast Mega Forte: Arginin und Ornithin für den Muskelpump auch während der Diät. Pro 1/3 Tag der Trinkampulle. Am besten vor dem Training oder nach dem Schlafengehen zuführen.

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